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Logen in Bernburg

Alexius zur Bestaendigkeit

Matrikel-Nr.: 278 A
Ansprechpartner:
Logenhaus: Große Einsiedelsgasse 6a , 06406 Bernburg
Arbeitstag: 2. Freitag eines Monats (19:00 Uhr)
Gästeabend: 2. und 4. Montag eines Monats (19:00 Uhr)
Internet: www.alexius-zur-bestaendigkeit.de
eMail: schriftfuehrer@alexius-zur-bestaendigkeit.de

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Logengründung

Ein freimaurerisches Wochenende in Staßfurt und Bernburg, Sachsen-Anhalt
am 28. bis 30.Mai 2010

Mitteilung aus dem Bundesdirektorium und der Weltkugel-Stiftung

von Hans-Günther Fischer

Es ist eine gelungene Veranstaltung zu bilanzieren, die unsere Großloge innerhalb der VGLvD und auch in der Öffentlichkeit herausstellen konnte.

Über 200 Brüder und Schwestern waren bei den Veranstaltungen anwesend und haben sich bei dem Konzert „Freimaurertum und die Musik“ im Salzlandtheater in Staßfurt erfreut. Bei der Lichteinbringung und Tempelweihe  für die Loge „Alexius zur Bestaendigkeit“ i.Or. Bernburg haben rd. 200 Brüder aus über 20 Logen im neuen Tempel gearbeitet.

Konzertabend im Salzlandtheater Staßfurt:

Die Teilnehmer am Konzert konnten stolz sein auf unsere Altvorderen, in diesem Fall auf die vielen  Komponisten, von Mozart bis zu unserem Protektor Friedrich der Große, die alle Musikgeschichte für Jahrhunderte geschrieben haben und unsere Brüder waren.

Es war erstmalig und bisher einmalig,
dass ein Konzert veranstaltet wurde, dass sich ausschließlich mit  Komponisten  aus der Freimaurerei  beschäftigte. Gleich bei den ersten Melodien von Albert Lortzing   „ Wohltätigkeit“ Lied Nr. 4 aus den „Acht Liedern“ gewidmet der JL „Zum goldenen Rade“ zu Osnabrück ist der Funke auf das Publikum im Konzertsaal übergesprungen und hat das freimaurerische Licht an dem ganzen Wochenende hell leuchten lassen.
Es wird wohl niemanden geben, der diese Reise bereut hat.

Das Konzert mit seinem Vorprogramm, dem Einführungsvortrag von  Robert Selitrenny und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein in den Theaterräumen war eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit für die Freimaurerei in der Region.
Die Bereitschaft des GMD Christian Simonis der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie das Konzert zu wiederholen liegt dazu jedenfalls vor. Alles ist einstudiert und braucht nur abgerufen zu werden.

An diesem öffentlichem Abend passt es hervorragend, wenn auch Gutes getan werden kann. Über „Freimaurer Helfen e.V.“ waren wir in der Lage Spendenschecks  von je 600 € an das Jugendblasorchester in Staßfurt und an die Stiftung „Evangelische Jugendhilfe“ zu verteilen. Auch über die Weltkugel-Siftung konnte seit Jahren wieder erstmals karitatives getan werden und so wurden an das Waisenhaus in Staßfurt und die Evangelische Jugendhilfe in Bernburg je 1500 €  zugesagt, wenn sie lt. den Regelungen der Satzung eingesetzt werden können.

Tempeleinweihung und Lichteinbringung in Bernburg:

Die Lichteinbringung mit Tempelweihe durch unseren National-Großmeister Karl Hordenbach am nächsten Tag in Bernburg für die Loge „Alexius zur Bestaendigkeit“ hat uns vor Augen geführt, wie stark die Bruderkette auch jetzt noch ist und früher schon war.
Bei der Lichteinbringung 1885 nach Fertigstellung des Logenhauses waren damals 276 Brüder aus Tochterlogen unserer der Großloge anwesend.Tempelweihen und Lichteinbringung haben wir nicht oft in unserer GNML 3WK und so war es eine große Freude, für alle teilnehmenden Brüder, dieses Fest  mit zu erleben.

Mit dieser Lichteinbringung gibt es eine weitere Tochterloge. Das ist doch ein schönes Geschenk.

Dann ist es unser Glück, dass in Bernburg, wie in vielen anderen Städten in Ostdeutschland die ehemaligen Logenhäuser nach der Wiedervereinigung wieder zurückgeführt wurden  in die Weltkugel-Stiftung, in der sie verwaltet werden und  für freimaurerische Aktivitäten nach Möglichkeit vordringlich bereitgestellt werden.

Der wichtigste Grund und Anlass, ist aber die  Situation, dass in Bernburg junge, aufgeschlossene und begeisterte Brüder gefunden wurden, die jetzt am rauen Stein arbeiten und in der Weltbruderkette stehen. Das sollte uns sehr froh stimmen und Mut machen für weitere Öffentlichkeitsarbeit zur Erklärung der Freimaurerei und zur Wiederbelebung unserer ehemaligen Logen. Den gleichen Elan gab es ja schon nach der Wiedervereinigung bei der Lichteinbringung für  die Ostdeutschen Logen. In Bernburg hat der freimaurerische Funke gezündet und die Flamme soll hell leuchten.

Vom Großredner wurde in der Arbeit ausgeführt:

Die Tempelweihe nach 75 Jahren Dunkelheit sollte der Beginn einer hoffentlich frucht bringenden Tätigkeit der jungen, alten Loge in einer Gegend mit viel freimaurerischen Tradition sein.

Alle, die dieses schönen Feier erlebt haben, sollen die Loge weiter im Auge behalten und unterstützen und wie ein zartes Pflänzchen pflegen. Gelegentliche Besuche von Brüdern sind zu wünschen, denn die Arbeit am rauen Stein lässt sich im Kreis von geschulten Brüdern manchmal besser meistern.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in der heutigen Zeit Alternativen  und Konkurrenz zur Loge verspüren. Wir sind nicht mehr der allein gesuchte „Club“, wo sich die Eliten der Gesellschaft sammeln. Die Erarbeitung einer gesellschaftlichen Akzeptanz ist in so einer kleinen Stadt wie Bernburg besonders wichtig. Dabei dürfen und sollen eigentlich keine Fehler passieren. Jeder Kontakt in der Öffentlichkeit soll überlegt werden. Wir sind, auf Grund der dunklen Zeit in der Vergangenheit, besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Bernburg war früher eine starke Bauhütte.

Den Brüdern der „Alexius zur Bestaendigkeit“ soll an diesem Tag  noch mit auf den Weg gegeben werden, dass sie als Verpflichtung für die Zukunft weiter so mit großem Engagement und Freude am weiteren Aufbau ihrer Loge arbeiten sollen, wie bisher.

Es wird auch Rückschläge geben, aber solange die Arbeit und jede Begegnung von Brüdern im freimaurerischen Geist erfolgt, wird auch dies überwunden werden. Das Erlebnis unseres Rituals gibt Kraft und Selbstbewusstsein in der täglichen Arbeit und führt, richtig gemacht, zu einem anderen, neuen Leben, dem Leben eines Freimaurers, welches wir, die wir heute alle angereist sind, kennen. Ohne dieses Ideal, am Bau des Menschentempels mitzuwirken, zu dem wir die Menschen als Bausteine bedürfen, wären bestimmt nicht so viele Brüder angereist. Wenn es uns am Ende des Weges gelungen ist, den rauen Stein etwas zu glätten, haben wir unser Ziel erreicht.

Wir haben einen schönen und großen Tag erlebt und wünschen den Brüdern ein gutes Gelingen.






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