Lange Nacht der Museen

Lange Nacht der Museen

Lange Nacht der Museen am 28.8.2010
Wieder ein Erfolg für die Freimaurerei

Zum dritten Mal in Folge haben die Logen der GNML 3 WK an der Langen Nacht teilgenommen. Obwohl das Logenhaus Heerstraße nicht auf einer der „offiziellen“ Routen lag, pilgerten dennoch rund 350 Besucher durch die Räume.

In rund 20 Gruppen wurde an drei Stationen Allgemeines und Historisches zur Freimaurerei, die freimaurerische Sammlung im Goethezimmer und als Höhepunkt der große Tempel im Obergeschoss erläutert. Das überwiegend jüngere Publikum fand in den Brüdern zahlreich teilnehmender Logen kompetente und unterhaltsame Gesprächspartner. Erstaunlich auch, dass relativ wenig über Vorurteile gesprochen wurde, am häufigsten vielmehr darüber, wie man Freimaurer wird und warum.

Nachdem uns noch im Vorjahr die Frage bewegte, was wohl Dan Brown im „Verlorenen Symbol“ über die FM verrät, durften wir erfreut feststellen, dass er ihr gegenüber große Sympathie hegt.

In diesem Jahr kann man fragen, was Südamerika (als Leitthema der Langen Nacht) mit der Freimaurerei zu tun hat.
Es sind nicht allein die Freiheitskämpfer oder Politiker wie Simon Bolivar, Salvador Allende, denen eine Nähe zur FM oder gar Mitgliedschaft nachgesagt wurde.
Man kann auch ins ethnologische Museum in Dahlem gehen und bei der Ausstellung über die Woodoos (Vodous) in Haiti erstaunliche Parallelen oder Affinitäten entdecken. Welche Übereinkunft es beispielsweise in der Symbolik gibt oder auch bei den Personen, die beide Glaubensrichtungen verfolgen. Es sind eben nicht nur die „Naturvölker“, die dort die Priester stellen, sondern sehr wohl, wie in der westlichen Welt, auch gebildete Menschen mit Studienabschluss. Bei den Vorurteilen gibt es natürlich ebenso einen hohen Deckungsgrad… Man kann auch feststellen, dass heute in einem sozialistisch/kommunistisch anmutenden Land wie Kuba mehr Freimaurer leben als in Deutschland. Ein ebenso merkwürdiger Umstand.

Neben diesen öffentlichen Veranstaltungen (weiter Gelegenheit am 12.9. zum „Tag des offenen Denkmals“ zwischen 10.00 und 18.00 Uhr) können wir feststellen, dass auch die Internetauftritte vieler Logen eine zunehmende Resonanz auslösen. Vorsichtig dürfen wir inzwischen behaupten: wir haben inzwischen kein Nachwuchsproblem.

Vom Informationsheft „100 Fragen zur Freimaurerei“ (treue information 215) wurden wieder etliche Exemplare verkauft, was die Nachbereitung der sicherlich meist zu kurzen Gespräche an diesem Abend ermöglicht.

Alles in allem: ein großer Erfolg!


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